Allgemeines zum Studium

Seit dem 01. Mai 2004 ist die Europäische Union mit Ungarn als neuen Mitgliedsstaat um einen einflussreichen Hochschulstandort reicher geworden.

Einen wichtigen Schritt in Richtung Europa gingen die Ungarn bereits im Studienjahr 2002/2003. Auch die ungarische Bildungsstruktur wird weiterentwickelt, hin zu einem einheitlichen europäischen Bildungsraum bis zum Jahre 2010.

Ungarn gehört wie Deutschland zu den Unterzeichnerstaaten der Erklärung von Bologna. Seither passen sich in Ungarn die meisten Hochschulinstitutionen dem Europäischen Kredittransfersystem (ECTS) an. Nahezu alle Universitäten und Fachhochschulen haben ein breites Angebot an Bachelor- und Masterstudiengängen. Dies bedeutet die Schaffung eines flexiblen Bildungssystems mit mehreren Abschlussmöglichkeiten.

Ungarn hat internationalen Studierenden viel zu bieten:

  • effektiver und praxisorientierter Unterricht
  • kurze Studienzeiten
  • intensive Betreuung
  • abwechslungsreiches Studentenleben
  • multikulturelle Gemeinschaft
  • individuelle Zulassungsvoraussetzungen
  • wertvolle Auslandserfahrungen
  • erweiterte Sprachkompetenz

Die Studienangebote sind zahlreich. Hinzu kommt, dass nicht unbedingt ungarische Sprachkenntnisse vorausgesetzt werden. In einer Vielzahl von Studiengängen sind Deutsch und Englisch Unterrichtssprachen. Ein Numerus clausus gibt es nicht. Ein Wechsel zu einer deutschen Uni ist möglich, beispielsweise nach dem Physikum in Medizin. Abschlüsse und Titel werden in Deutschland problemlos anerkannt (siehe auch Anerkennung).